Takumi Messer sind was ganz besonderes, und nicht zu vergleichen mit der üblicherweise am Markt gehandelten Ware. Takumi Messer unterscheiden sich in ihrer Beschaffenheit und exzellenten Verarbeitung der Klingen deutlich von allen anderen Messern, die für vergleichbare Zwecke angeboten werden. Die ausgezeichnete Qualität bedarf deshalb auch einer speziellen Handhabung;
Querbewegungen beim Schneiden, drückende Schnitte und ähnliches sollten vermieden werden zu Gunsten eines "japanischen" Schnittes.
Mit diesem ziehenden Schnitt entfaltet man das ganze Potenzial der Klinge und erhält ein sauberes und genaues Endergebnis. Um Einbußen bei der Küchenarbeit zu vermeiden, empfehlen wir, das Takumi Messer öfters nachzuschleifen, um Verstumpfungen entgegenzuwirken.
Um sich die unglaubliche Schärfe der Takumi Messer selbst vor Augen zu führen, empfehlen wir, einen Vergleich mit einem herkömmlichen Messer beim Schneiden von zum Beispiel einem Fischfilet zu ziehen: Die mühelose Arbeit mit einem Takumi Messer werden Sie sofort zu schätzen wissen, zumal die Zellstruktur der bearbeiteten Mahlzeit durch die einzigartige Schneidetechnik nicht zerstört wird und somit einem Oxidationsprozess vorgebeugt wird. Das Essen bleibt dadurch länger frisch und schmackhaft.
Bei der Kurouchi Serie ist es möglich, dass sich die Klinge mit der Zeit stellenweise etwas verfärbt, was sich unter Umständen auch durch intensives Reinigen der Klinge nicht vollständig entfernen lässt. Dies liegt an der Konsistenz des schmiederauen Stahls der Klinge und lässt sich kaum vermeiden. Sie müssen allerdings keinerlei Einbußen beim Schneiden fürchten. Wie schon der japanische Meister zu sagen pflegt: "Guter Stahl lebt". Auch Geschmacksveränderungen sind durch die harmlosen Verfärbungen nicht möglich. Diese Anomalie des Stahls hat zur Folge, dass die Kurouchi Messer in Japan selten im offen sichtbaren Kochbereich zum Einsatz kommen, dafür aber umso mehr in der geschlossenen Küche (nicht beim front cooking) oder bei Fischern geschätzt werden.
Die klassische Klingenform bei Fischern heißt übrigends Funayuki und ist eine Mischung aus Deba und Yanagi, ohne jedoch die Massivität der Deba zu haben und mit spitzem und annährend geraden Klingenverlauf.
Bei der CHROMA Takumi Serie sollten sie ebenfalls darauf achten, dass die Klingen mit der Zeit rosten können. Wenn die Messer jedoch regelmäßig im Gebrauch sind und nach dem Einsatz gründlich gewaschen und abgetrocknet werden, ist die Anfälligkeit für Rost jedoch bei weitem geringer. Wenn Sie jedoch die Klingen über einen längeren Zeitraum nicht benutzen, empfehlen wir Ihnen, sie mit einem speziellen Klingenöl vollständig einzureiben. Dadurch können Sie auch nach längerer Pause die hochwertigen Kurouchi Messer ohne Bedenken benutzen.
Tipp: Wenn man vorher noch nie mit einem handgearbeiteten japanischen Messern Kontakt hatte, sollte man mit der preiswerteren CHROMA Kurouchi Messer Serie starten.